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Die Ankündigung von Präsident Trump, die bereits auferlegten Zölle auf chinesische Importe nicht weiter zu erhöhen, sorgte Anfang Juli für weiteren Aufschwung an den Aktienmärkten. Die Risiken für die Weltwirtschaft dürften sich durch diesen Schritt etwas gemindert haben, verbleiben allerdings auf hohem Niveau. Für weiteren Auftrieb sorgte zudem die Nominierung Christine Lagardes für den Posten der EZB-Präsidentschaft. Experten gehen davon aus, dass Frau Lagarde den Kurs der expansiven Geldpolitik Mario Draghis beibehalten wird. Das aktuelle Niedrigzinsumfeld dürfte daher noch länger Bestand haben.

Die USA wissen weiter zu überraschen

Neben der bereits erwähnten Ankündigung von Präsident Trump sorgte auch die US-Wirtschaft selbst für Rückenwind an den Aktienmärkten. So konnten im Juni deutlich mehr Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen (225.000) werden als von den Marktakteuren erwartet wurde (160.000). Auch übertraf das BIP-Wachstum im zweiten Quartal die Erwartungen der Marktteilnehmer. Darüber hinaus ließ die Hoffnung einer möglichen Zinssenkung seitens der FED Ende Juli die US-Börsen auf neue Höchststände treiben. So knackte der S&P 500 Mitte des vergangenen Monats die 3.000 Punktemarke. Ende Juli senkte dann die FED ihren Leitzins um 25 Basispunkte. Dies war die erste Zinssenkung seit über 10 Jahren.

 

Die chinesische Konjunkturdaten wussten im Juli ebenfalls zu überraschen. So konnte beispielsweise die Industrieproduktion im Juni gegenüber dem Vormonat deutlich zulegen. Allerdings sind die markpolitischen Risiken weiter hoch und viele Wirtschaftsindikatoren weltweit haben sich weiter eingetrübt. Von einer Beruhigung kann daher derzeit nicht gesprochen werden.

 

Trotz der positiven Überraschungen wurde die EZB-Sitzung Ende Juli mit Spannung erwartet. Die sich eintrübende Weltkonjunktur nährte die Hoffnung auf eine Ausweitung der expansiven Geldpolitik der EZB. Spekuliert wurde über eine weitere Zinssenkung und eine Reaktivierung des Ende 2018 ausgelaufenen Anleihekaufprogramms. Allerdings enttäuschte die EZB die Anleger und weitete ihre expansive Geldpolitik nicht weiter aus. Jedoch wurde nicht ausgeschlossen, dass die Zinsen in Zukunft auf ein niedrigeres Niveau als heute fallen könnten. Eine Wiederbelebung des Anleihekaufprogramms wird derzeit ebenfalls geprüft.

Neuer Zündstoff für den Brexit

Die Wahl Boris Johnsons zum neue Premierminister Großbritanniens dürfte in nähere Zukunft wieder mehr Aufmerksamkeiten auf den Brexit lenken. Der Brexit-Hardliner dürfte Neuverhandlungen des Exit-Vertrags zu seinen Bedingungen bestreben. Allerdings signalisiert die EU-Kommission bereits keinen Neuverhandlungen zuzustimmen. Mit der Wahl Boris Johnsons dürfte aber vor allem das Risiko eines „Hard-Brexit“ deutlich gestiegen sein.

Performanceübersicht investify

Übersicht Basisanlagen

Performanceübersicht der Basisanlagen der digitale Vermögensverwaltung investify S.A.
  Ab Start* 24 Monate rollierend*** 12 Monate rollierend** Jahr 2019 Juli 2019
Basisanlage 1 1,4% 1,7% 2,1% 2,2% 0,5%
Basisanlage 2 8,0% 5,5% 3,5% 5,8% 1,0%
Basisanlage 3 12,6% 8,5% 4,7% 8,9% 1,3%
Basisanlage 4 16,9% 11,6% 5,6% 12,5% 1,8%
Basisanlage 5 20,9% 13,6% 5,9% 15,6% 2,0%
Basisanlage 6 24,8% 15,6% 5,5% 17,4% 2,1%
   
* 01.12.2016 bis 31.07.2019, sofern nicht anders angegeben
** 01.08.2018 bis 31.07.2019
*** 01.08.2017 bis 31.07.2019

alle Angaben nach Produktkosten und vor Vermögenverwaltungsgebühr (1% p.a., bzw. 0,8% ab EUR 100.000)

 

Übersicht Themeninvestments

Performanceübersicht der Themeninvestments der digitale Vermögensverwaltung investify S.A.
  Ab Start* 24 Monate rollierend*** 12 Monate rollierend** Jahr 2019 Juli 2019  
Robotik 44,3% 26,3% 5,4% 27,0% 3,6%  
Zugpferde der deutschen Wirtschaft 34,7% 10,9% -2,8% 19,1% 1,2%  
Gründergeführte Unternehmen 10,6% -6,2% -13,9% 15,4% -1,1%  
Dividendenkönige 30,8% 15,6% 5,9% 14,5% 1,2%  
Die schnellsten 25 69,8% 55,9% 23,3% 36,8% 8,0%  
Ethisches Investieren 13,1% 3,3% -4,5% 16,8% 2,4%  
Wasser 28,0% 22,8% 14,5% 24,7% 2,4%  
Disruptive Welt 43,9% 37,0% 12,1% 28,6% 4,5%  
Alternde Bevölkerung 12,5% 8,1% 1,3% 13,9% 3,0%  
Gold 8,0% 12,1% 22,4% 14,7% 3,5%  
Cyber Security**** 46,6% 60,4% 24,5% 33,6% 6,2%  
Titanen der Alpen***** 16,2% 21,1% 18,8% 25,5% 2,2%  
Nordlichter***** 2,7% 4,6% -0,5% 12,6% -1,1%  
Nachwachsende Renditen***** 7,6% 8,4% -5,5% 12,2% 1,4%  
Top Picks****** -12,0% k.A. -9,2% 12,6% -0,7%  
             
* 01.12.2016 bis 31.07.2019, sofern nicht anders angegeben  
** 01.08.2018 bis 31.07.2019  
*** 01.08.2017 bis 31.07.2019  
**** Start: 16.05.2017  
***** Start: 02.06.2017  
****** Start: 06.10.2017  
alle Angaben nach Produktkosten und vor Vermögenverwaltungsgebühr (1% p.a., bzw. 0,8% ab EUR 100.000)  

 

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Über den Vermögensverwalter investify

Die investify S.A. ist der erste volldigitale und gleichzeitig individuelle Vermögensverwalter und Robo-Advisor. Standorte sind Luxemburg und Köln. Das Unternehmen verfügt über eine Lizenz zur Finanzportfolioverwaltung und ist europaweit durch die Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF Luxemburg) reguliert. investify verwaltet das Vermögen seiner Kunden nach individuellen Vorgaben und bietet Themeninvestments. Auf Basis der eigenen, hochmodernen Vermögensverwaltungsplattform kann investify eine individuelle Vermögensverwaltung für eine große Kundenanzahl anbieten. investify ist damit für Privatanleger und im B2B-Bereich für die Zusammenarbeit mit Banken, Versicherungen und Unternehmenskunden positioniert.
Mit einer digitalen Vermögensverwaltung von investify erleben Kunden eine Geldanlage mit diesen Vorteilen:

  • Tägliche Portfolio-Betreuung, die durch Profis überzeugt
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  • Unabhängig von bestimmten Produktanbietern
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  • Ein- und Auszahlungen jederzeit möglich
  • Übersichtliche, digitale Vermögensverwaltung auf allen Endgeräten (Smartphone, Tablet und PC)

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