Jacob Hetzel

Zum Auftakt des Jahres 2018 erreichten die Börsen weltweit neue Höchststände. So schloss der Dow Jones erstmals über 25.000 Punkten und der technologielastige NASDAQ erreichte über 7.000 Zähler. Allerdings folgte Anfang Februar eine deutliche Korrektur. An den amerikanischen Aktienmärkten kam es zu signifikanten Kursrücksetzern und der breit gefächerte S&P 500 verzeichnete den größten Tagesverlust seit 2011. Auslöser war vor allem die Angst vor einer sich anbahnenden Zinswende in den USA. In der Folge verloren auch europäische und asiatische Aktien deutlich.

Entwicklung der Volatilität der Aktienmärkte

Die Volatilität der Aktienmärkte war im vergangenen Jahr äußerst niedrig gewesen. Sie kehrte mit den Kurskorrekturen Anfang Februar zurück und erreichte einen Peak. Der Volatilitätsindex VIX, der die erwartete Schwankungsbreite des S&P 500 misst und gemeinhin als „Angstbarometer“ gilt, erreichte den höchsten Stand seit 2015 und normalisierte sich in der Folge. Auch im weiteren Verlauf des Quartals zeigten sich verschiedene Unsicherheitsfaktoren, wie zum Beispiel die Unklarheit über den zukünftigen Kurs in Sachen Zinspolitik der US-Zentralbank unter ihrem neuen Chef Jerome Powell.

Entwicklung VIX Quelle: Cboe Global Markets, Inc, eigene Darstellung

Weiterhin beherrschten die von den USA beschlossenen Strafzölle und die Sorge vor einem globalen Handelsstreit die Schlagzeilen. Viele Anleger flüchteten in Staatsanleihen und Gold, die in schwierigen Zeiten traditionell als sichere Häfen gefragt sind. Temporär sorgte der Datenskandal bei Facebook für Diskussionen und brachte einige Aktien des Technologiesektors, der im vergangenen Jahr eine äußerst dynamische Entwicklung aufgewiesen hatte, unter Druck. Tech-Konzerne weisen zum Teil eine äußerst hohe Marktkapitalisierung auf, sodass kurzfristig auch Auswirkungen auf den Gesamtmarkt zu spüren waren.

Performance-Entwicklung der investify Basisanlagen Quelle: Morningstar Direct, eigene Darstellung

Die konservative Basisanlage 2 notierte im ersten Quartal 0,9 % im Minus. Unsere offensivste Basisanlage 6 verlor im ersten Quartal 3,5 %. Zum Vergleich: Der deutsche Leitindex DAX musste im gleichen Zeitraum über 6 % Verluste hinnehmen. Ab Start im Dezember 2016 verzeichnete die Basisanlage 2 ein Plus von 2,3 %, während die Basisanlage 6 10,6% Performance lieferte. Die Kursrücksetzer im ersten Quartal 2018 sind eine Momentaufnahme, die keinen Anlass zur Beunruhigung darstellt.

Entwicklungen der Basisanlagen von investify 2018 Quelle: Morningstar Direct, eigene Darstellung

Im Streit um Handelszölle hat China mittlerweile Signale der Entspannung gesendet und die Börsen haben zum Start ins neue Quartal wieder deutlich aufholen können. Die globalen Konjunkturdaten sind ebenso positiv wie die Signale aus der angelaufenen US-Berichtssaison. Genauso zeigen sich die Märkte von der sich zuspitzenden Lage in Syrien weitgehend unbeeindruckt. Auch die im Verlauf des ersten Quartals erhöhte Volatilität gegenüber dem Vorjahr ist kein Grund zur Sorge, sondern stellt vielmehr eine Normalisierung der Situation dar.

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