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Inflationsschutz ist das A & O

Erstellt am: 23. April 2022 | Von: investify


Überblick

Der Ukraine-Krieg ist in vollem Gange, nur die weltweit wichtigsten Aktienindizes scheint das im März wenig beeindruckt zu haben. Die nun folgenden Monatsperformances spiegeln allerdings lediglich die Entwicklungen der Anfangs- und Schlusskurse zu Monatsanfang und Monatsende wider und bilden nicht die täglich stark schwankenden Kurse ab. Tagesaktuell können größere Schwankungen zu Verzerrungen der dargestellten Performances führen. Der Stoxx Europe 600 gewann im März 1,11 Prozentpunkte und hat damit im Vergleich zu den anderen großen Indizes erstaunlicherweise unterperformt. Damit ist seit Jahresstart eine erste vorsichtige Trendwende zu erkennen. Der S&P 500, bestehend aus den 500 größten US-Unternehmen, hat im März 5,16 % an Wert gewonnen, hier ist ein deutlicherer Wendepunkt zu spüren. Gewonnen hat auch der MSCI World im März 3,78 Prozentpunkte. Alle Index-Angaben sind wie immer auf Euro-Basis.

Der Krieg in der Ukraine geht weiter

Die Invasion Russlands in die Ukraine bringt immer mehr Unternehmen Europas und der USA dazu, ihre Tätigkeiten in Russland einzustellen. Prominente Beispiele in Deutschland sind Volkswagen oder Adidas, die sowohl die Produktion als auch den Verkauf ihrer Produkte aussetzen. Weiterhin wird der Sanktionsgürtel um Russland immer enger geschnürt. Die Zentralbank Russlands ist nicht mehr weit von einer Konfrontation mit einer Hyperinflation des Rubels entfernt, es wird schon über eine baldige Staatspleite spekuliert. Noch ist Russland allerdings handlungsfähig, nicht zuletzt aufgrund der 80 Mio. €, die Deutschland täglich für Öl- und Gaslieferungen transferiert. Die steigenden Weltmarktpreise spielen Russland zusätzlich in die Hände.

Zeitgleich wird das Leid in der Ukraine immer größer und die Versorgung der Truppen und Menschen dort zunehmend größer. Wir hoffen an dieser Stelle auf einen schnellstmöglichen Stopp der kriegerischen Handlungen und die baldige Verbesserung der humanitären Lage vor Ort.

Die Impfpflicht ist gescheitert - was kommt jetzt?

Im März erreichte Deutschland einen neuen Corona-Höchststand, trotzdem gab es weitreichende Lockerungen. Sogar die Maskenpflicht gibt es nicht mehr. Und auch die im Bundestag eingereichten Gesetzesvorschläge zur Impfpflicht hatten allesamt keine Mehrheit. Damit werden Spekulationen über einen dritten Corona-Winter mit einer neuen Variante lauter und realistischer. Die Entwicklungen bleiben abzuwarten, die Wirtschaftsprognosen in Deutschland werden durch diese Nachricht allerdings nicht unbedingt besser. Dazu muss gesagt werden, dass Corona nicht das dringendste Problem der deutschen Wirtschaft im aktuellen Umfeld ist.

Es bricht eine neue Inflationsära an

Der nun 4. Monat mit steigender Inflation hat uns zu einer Kurzanalyse bewegt: Im März lag die Inflationsrate in Deutschland bei 7,3 %. Damit ist sie sehr weit von der Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB) von knapp unter 2 % entfernt. Die Entwicklungen der Verbraucherpreise haben indes bundesweite Bekanntheit erlangt und neue Unsicherheiten geweckt. Aktuell liegt der Ausverkauf von Speiseöl und Mehl im Trend. Die Ursache findet sich im Krieg in der Ukraine, deren Hauptexport nach Mitteleuropa die benötigten Getreidesorten für Mehl und Öl sind. Aber auch die Negativzinspolitik der EZB zur Konjunkturstärkung sind als Ursache zu nennen. Durch „billiges“ Geld werden Investitionen in die Zukunft gestärkt. Gleichzeitig aber erhöht diese Geldpolitik die allgemeine Geldmenge, was die Inflation antreibt. Unter anderem deshalb wurden auch im März die Stimmen zur Zinswende der EZB lauter, die damit dem Beispiel der FED, der US-Amerikanischen Notenbank, folgen würde. Diese hatte Ende letzten Jahres bereits Leitzinsanhebungen angekündigt. In Europa ist man noch nicht so weit, zumal immer die Angst im Raum steht, die Wirtschaft mit höheren Zinsen zu stark zu belasten. Ergebnis: Die EZB hält unterdessen erstmal an der Zinshaltung fest. Viele Experten sind sich aber einig: Mittelfristig wird die Zinswende kommen.

Was können wir von den nächsten Monaten erwarten?

In Krisensituationen haben sich in der Vergangenheit an den Märkten häufig sichere Investments wie Gold bewährt. Aktien hingegen könnten vor allem aufgrund der anhaltenden Sanktionen unter Druck geraten, denn der fehlende Handel mit Russland wird die Unternehmen voraussichtlich Geld kosten. Nichtsdestotrotz hat die Historie gezeigt, dass eine Krisensituation auch ein guter Einstiegszeitpunkt für den Kauf von Aktien sein kann.

 

Performanceübersicht investify

Übersicht Basisanlage
Basisanlage    30.11.2016 - 31.03.2017    31.03.2017 - 31.03.2018    31.03.2018 - 31.03.2019    31.03.2019 - 31.03.2020 31.03.2020 - 31.03.2021 31.03.2021- 31.03.2022
Basisanlage 1 0,1% -0,3% 0,3% 0,0% 2,4% -3,2%
Basisanlage 2 2,7% 0,9% 3,3% -1,7% 8,3% -0,4%
Basisanlage 3 5,0% 0,2% 5,6% -3,7% 14,5% 2,4%
Basisanlage 4 5,6% 0,4% 6,4% -6,6% 22,7% 4,9%
Basisanlage 5 7,6% 0,8% 7,2% -8,8% 27,8% 6,6%
Basisanlage 6 8,9% 1,8% 8,1% -10,9% 40,9% 9,9%
 

Die Berechnung der Performancekennzahlen basiert auf Daten von Refinitiv. Alle Angaben sind nach Abzug der Produktkosten und vor Abzug der Vermögensverwaltungsgebühr. Der Abzug der individuellen Vermögensverwaltungsgebühr würde die Wertentwicklung verringern. Die Höhe der Vermögensverwaltungsgebühr können Sie dem Kostenblatt entnehmen.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Die Vermögensanlage in Kapitalmärkte ist mit Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Übersicht Themeninvestments
Themeninvestment    30.11.2016 - 31.03.2017    31.03.2017 - 31.03.2018    31.03.2018 - 31.03.2019    31.03.2019 - 31.03.2020 31.03.2020 - 31.03.2021 31.03.2021- 31.03.2022
  Blockchain-Technologie10 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A.
Venture Capital by Frank Thelen 9 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A.
Future Mobility 8 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 14,6%
Cyber Security 1 k.A. k.A. 28,3% 2,6% 48,3% 19,1%
Robotik 13,5% 18,9% 2,8% -8,3% 68,8% 5,0%
US-Tech-Größen 11,3% 7,0% 25,9% 16,1% 51,9% 28,4%
Disruptive Welt 7,2% 8,1% 15,6% -14,3% 70,8% -10,6%
Wasser 8,7% -3,4% 14,2% -1,2% 37,5% 16,2%
Dividendenkönige 13,6% -0,8% 12,2% -16,0% 37,9% 11,3%
Zugpferde der deutschen Wirtschaft 15,7% 10,8% -0,8% -11,4% 42,6% -3,1%
Medizin 2.0 3 k.A. k.A. k.A. -2,2% 31,6% 13,5%
Zukunftsenergie 3 k.A. k.A. k.A. -0,7% 75,5% 4,6%
Gold 8,2% -14,8% 6,9% 27,4% -2,6% 21,8%
Gründergeführte Unternehmen 13,7% 9,5% 12,8% -13,8% 45,3% 1,5%
Alternde Bevölkerung 6,2% -0,1% 2,8% -16,8% 50,6% 0,7%
Big Data 4 k.A. k.A. k.A. k.A. 73,1% 5,4%
Ethisches Investieren 9,9% 0,9% -2,6% -10,8% 50,2% 11,1%
Titanen der Alpen 2 k.A. k.A. 18,3% 4,8% 16,4% 20,6%
Nachwachsende Renditen 2 k.A. k.A. -0,8% -19,7% 63,6% 23,3%
Nordlichter 2 k.A. k.A. 5,3% -7,5% 51,9% 8,4%
Wachstumswunder Indien 5 k.A. k.A. k.A. k.A. 63,4% 22,1%
(Still) Stay@Home Select 7 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. -5,1%
Wertorientiertes Anlegen 6 k.A. k.A. k.A. k.A. 41,7% 14,2%
Oldschool Behaviour (Corona Recovery Basket) 7 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. -3,6%

1 Start: 16.05.2017

2 Start: 02.06.2017

3 Start: 15.02.2019

4 Start: 01.08.2019

5 Start 21.11.2019

6 Start 01.04.2020

7 Start 01.05.2020

8 Start: 21.12.2020

9 Start: 01.09.2021

10 Start: 01.03.2022


Die Berechnung der Performancekennzahlen basiert auf Daten von Refinitiv. Alle Angaben sind nach Abzug der Produktkosten und vor Abzug der Vermögensverwaltungsgebühr. Der Abzug der individuellen Vermögensverwaltungsgebühr würde die Wertentwicklung verringern. Die Höhe der Vermögensverwaltungsgebühr können Sie dem Kostenblatt entnehmen.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Die Vermögensanlage in Kapitalmärkte ist mit Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

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