Christian Kratz

Warum haben wir investify gegründet? Wie unsere Geschichte begann, und warum sie Tag für Tag von uns weitergeschrieben wird. „Alle herausragenden und inspirierenden Führungspersönlichkeiten und Organisationen der Welt – ganz gleich, ob Apple, Martin Luther King oder die Brüder Wright – denken, handeln und kommunizieren nach dem gleichen Muster“, erklärt der Unternehmensberater und Autor Simon Sinek in einem TED-Talk. „Und es ist das komplette Gegenteil von dem, wie es alle anderen tun.“

Nun ist Sinek nicht der Erste, der Apple, Martin Luther King und den Luftfahrtpionieren Wright das Etikett einer außergewöhnlichen Legende verleiht. Jeder der Namen steht für unerschrockenes Handeln, für eine Vision – das ist unbestritten. Doch was genau ist es, was sie von anderen, nicht minder erfolgreichen Geschichten abhebt?

Was treibt uns an?

Sinek geht es nicht um den Gegenstand des Handelns, nicht um Computer, nicht um das Fliegen und auch nicht um die gleichberechtigte Gesellschaft, für die Martin Luther King so sehr kämpfte. Sinek wertet auch nicht den Erfolg, denn den haben andere Menschen und Unternehmen ebenso. Im Zentrum des von ihm entschlüsselten Musters – er nennt des den goldenen Kreis – steht die Frage nach dem „Warum“ (WHY). Denn während die Mehrheit der Menschen, Unternehmen oder Organisationen in erster Linie betonen, WAS sie tun und vielleicht noch ergänzen, WIE sie das umsetzen, vergessen sie zu sagen, welche Gründe sie eigentlich antreiben. Mehr noch: Oft beschäftigen sie sich noch nicht einmal selbst damit und können die Frage nach dem WARUM nicht beantworten – weder als Führungskraft noch als Mitarbeiter.

Der Goldene Kreis

Apple. Die Gebrüder Wright. Martin Luther King. Zugegeben, das sind große Namen. Doch warum sollen wir uns nicht an ihnen ein Beispiel nehmen und uns stets und ständig die Frage stellen: „Warum stehen wir morgens auf, und warum tun wir das, was wir tun?“ Golden circle Der goldene Kreis von Simon Sinek

Aus dem Inneren heraus handeln: Statt Leistungen und Produkte zu bewerben und zu beschreiben, stellen Unternehmen wie Apple ihren Geschäftszweck, ihren inneren Antrieb in den Mittelpunkt des Denkens, Handelns und Kommunizieren.

Wir bei investify haben uns bewusst für diese Frage entschieden. Wir wollen unsere Ideen und Fortschritte reflektieren. Und wir wollen Euch erzählen, wie wir unser WHY gefunden, identifiziert und verfolgt haben. Wie wir das WHY in den Mittelpunkt unseres Handelns rücken. WARUM wir unsere digitale Vermögensverwaltung investify gegründet haben.

Was tun mit 25.000 Euro?

Seit 25 Jahren arbeite ich als Vermögensverwalter. Ich kenne sämtliche Tricks und Kniffe – und sämtliche Arten von Gebühren und Kosten. Davon profitieren meine Kunden, davon wissen meine Freunde. Und so wiederholt sich auf nahezu jeder Feierlichkeit dasselbe Ritual: Nach dem zweiten oder dritten Bierchen rückt ein Freund immer näher und stellt dann die Frage: „Du, ich hab da etwas Geld übrig. Was mach ich denn am besten damit?“ (Partygespräche dieser Art sind ein Phänomen, das einige Berufsgruppen kennen.

47.681 Euro Nettogeldvermögen hatte der durchschnittliche Deutsche im Jahr 2016, rund 40 Prozent davon parkt er bei der Hausbank. Bleiben 28.608 Euro – oder nach meiner Erfahrung meist um die 25.000 Euro, mit denen „etwas angefangen werden soll“. Nun, das ist doch nicht schwer, oder? Ein neuer Wagen! Oder eine neue Küche? Eine Weltreise … Wünsche, Träume oder Bedürfnisse gibt es in der Regel genügend.

„Nein, nein, nicht konsumieren“, sagen die hilfesuchenden Freunde. „Investieren!“ In Projekte, Unternehmen oder Ideen, die zu ihnen passen. Die Rendite versprechen. Vielleicht visionäre Ziele haben. „Oder gleich alles zusammen – dabei aber nicht zu riskant sind?“, frage ich und deute die eierlegende Wollmilchsau an. Die Frage ist berechtigt: Wie legen wir heutzutage 25.000 Euro am sinnvollsten an? In Zeiten, in denen der Habenzins quasi abgeschafft wurde?

Was sind meine Alternativen als Kleinanleger?

Sparbuch? Bringt doch nichts ein. Festgeld? Genauso ertragslos. Aktien? Um Gottes Willen, immer wenn „ich“ kaufe, fällt die Börse. Und außerdem: Wer hat schon die Zeit, sich um Aktienanlagen zu kümmern – und das dazu nötige Wissen anzueignen? Bleiben Investmentfonds – aber da hört man immer wieder von zu vielen offensichtlichen und versteckten Gebühren. Sicher verdient daran nur die Fondsgesellschaft?

Natürlich gibt es Alternativen – in meinem Berufsalltag als Vermögensverwalter kümmere ich mich schließlich seit langer Zeit um kluge Geldanlage, bei jeder Herausforderung, ob Minuszins oder Aktiencrash. Nur handelt es sich bei meinen Klienten meist um vielfache Millionäre. Zum Einen können sie sich einen Vermögensverwalter leisten, und zum Anderen sind sie sowohl bei Privat- als auch bei Geschäftsbanken sehr willkommen. Ein Umstand, der auf Kleinanleger nicht zutrifft.

Heimatlos mit 25.000 Euro?

Denn auch wenn 25.000 Euro eine stolze Summe sind, bei den elitären Bankhäusern dieser Welt braucht man mit ihr nicht zu klingeln: „Anlagebetrag zu gering“ oder „passt nicht zu unserem Geschäftsmodell“. Manche Banken, elitäre wie bürgernahe, große wie kleine, bieten höchstens noch Investmentfonds. „Aber die Kosten“, sagen meine Freunde dann. „Vier bis fünf Prozent Ausgabeaufschlag beim Kauf, plus ein bis eineinhalb Prozent laufende Kosten pro Jahr. Können wir das nicht auch selbst machen?“

DIY-Geldanlage oder Traum vom Börsengenie

Als sich vor knapp zwei Jahrzehnten die Börse für Kleinanleger öffnete, träumten viele vom schnellen Geld. Einfach ein paar Aktien kaufen, in aufstrebende Unternehmen investieren – und dann die sagenumwobene finanzielle Unabhängigkeit erreichen. Es klang so einfach wie verheißungsvoll. Doch wer in das Thema Geldanlage einsteigt, tut nicht gut daran, seine Zukunft auf Träumen und Verheißungen aufzubauen. Stattdessen wartet zunächst eine bisweilen steile Lernkurve auf die Anleger: Was ist eine Direktbank? Was ist ein Investmentfonds? Was ist ein Ausgabeaufschlag? Wo gibt es welche Rendite, welche Kosten müssen kalkuliert werden? Und wie finde ich heraus, wie sicher das häufig sauer verdiente Sparguthaben ist?

Viel Zeitaufwand, viel Arbeit, viel Verantwortung. Eine kostenoptimierte Geldanlage mit wenig Zeitaufwand – speziell für Kleinanleger ist das eine echte Herausforderung. Was raten wir nun unseren Freunden, wo sind die Lösungen für den durchschnittlichen Deutschen mit seinen 47.681 Euro Nettogeldvermögen?

Mit dieser Frage begann die Geschichte von investify. Und die Antwort wollen wir gemeinsam liefern. Wir, die Softwareentwickler Tobias Haustein und Christian Friedrich, die seit 1999 Bankingsoftware maßschneidern. Und Sebastian Hasenack und ich, Christian Kratz, die seit 1999 als Vermögensverwalter wohlhabende Kunden betreuen. Wir haben die Köpfe zusammengesteckt und diskutiert – Tage, Wochen, Monate. Unser gemeinsames Ziel: die perfekte Lösung für jeden Anlagebetrag finden. Auch und gerade für die so häufig genannten 25.000 Euro.

Wir glauben daran, dass sich Geldanlage gut anfühlen muss.

Die Lösung heißt für uns auch: Anlagestrategien zu ermöglichen, die individuell zu unserem Kunden, seinen Überzeugungen und Werten passen. Anlagethemen wie Cyber Security oder Disruptive Welt, wie Ethisches Investieren oder Gründergeführte Unternehmen stehen zur Wahl. Und jeder Kunde erhält jederzeit die volle Flexibilität, deren persönliche Gewichtung zu ändern. So haben wir unser WHY gefunden und den Grundstein für investify gelegt. Wir nehmen die Herausforderung an und werden uns dabei immer von der Frage nach dem „Warum?“ leiten lassen. WIE genau und WAS wir Ihnen, unseren Kunden bieten, erzählen wir gerne in Kürze hier im investify-Blog.

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Über den Vermögensverwalter investify

Die investify S.A. ist der erste volldigitale und gleichzeitig individuelle Vermögensverwalter und Robo-Advisor. Standorte sind Luxemburg und Köln. Das Unternehmen verfügt über eine Lizenz zur Finanzportfolioverwaltung und ist europaweit durch die Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF Luxemburg) reguliert. investify verwaltet das Vermögen seiner Kunden nach individuellen Vorgaben und bietet Themeninvestments. Auf Basis der eigenen, hochmodernen Vermögensverwaltungsplattform kann investify eine individuelle Vermögensverwaltung für eine große Kundenanzahl anbieten. investify ist damit für Privatanleger und im B2B-Bereich für die Zusammenarbeit mit Banken, Versicherungen und Unternehmenskunden positioniert.
Mit einer digitalen Vermögensverwaltung von investify erleben Kunden eine Geldanlage mit diesen Vorteilen:

  • Tägliche Portfolio-Betreuung, die durch Profis überzeugt.
  • Individuelle Anlagethemen
  • Intelligentes, individuell ausgerichtetes Risikokonzept 
  • Unabhängig von bestimmten Produktanbietern
  • Jederzeit sicherer Zugang zum eigenen Vermögen
  • Ein- und Auszahlungen jederzeit möglich
  • Übersichtliche, digitale Vermögensverwaltung auf allen Endgeräten (Smartphone, Tablet und PC)

www.investify.com