Kleine Schritte, positive Auswirkungen - Das vierte Quartal im Rückblick

Erstellt am: 20. Januar 2020 | Von: investify


Schwache Konjunkturdaten trieben zum Start des vierten Quartals die Rezessionsängste der Anleger weiter an und führten zu einem Rückgang der Aktienmärkte. Beruhigend wirkten Anfang Oktober einzig die weiterhin sehr robusten US-Arbeitsmarktdaten. Sie wussten die Märkte etwas zu stabilisieren.

Teileinigung im Handelskonflikt

Größere Erleichterung brachte zu Beginn des Quartals die Teileinigung der chinesischen Regierung und der US-Administration im Handelskonflikt.  Nach der 13. Verhandlungsrunde verkündete der chinesische Verhandlungsführer, dass es substanzielle Fortschritte in den Verhandlungen gebe, die in einem baldigen Teilabkommen festgehalten werden sollten. Der sich nicht weiter zuspitzende Handelskonflikt sorgte bei viele Anlegern für Entspannung und mehr Risikofreude im Laufe des Quartals. Sich verbessernde Konjunkturdaten trieben die Aktienindizes Mitte des Quartals teilweise neue Rekordhöchststände. Sehr robuste US-Arbeitsmarktdaten ließen die US-Arbeitslosenquote Ende des Quartals auf ein 50-Jahrestief fallen. Auch die chinesischen Konjunkturindikatoren zeigten sich teilweise erfreulicher. Zudem wurde am Ende des Quartals schließlich das Teilabkommen zwischen China und den USA auch beschlossen.

Kommt nun Ordnung in das Brexit-Chaos?

Zusätzlich positiv wirkten sich ebenfalls die wieder in Bewegung gekommenen Brexit-Verhandlungen aus. Rechtzeitig zum EU-Gipfel Mitte Oktober konnten sich die EU und die Briten auf ein neues Austrittsabkommen einigen. Die von der EU abermals gewährte Verschiebung des Brexits sorgte bei den Anlegern zwar für keine Freudensprünge, allerdings sank durch diesen Schritt die Wahrscheinlichkeit eines Austritts Großbritanniens ohne Deal. Mitte Dezember wurde in Großbritannien erneut gewählt. Dem konservativen Premier gelang es eine große Mehrheit im Unterhaus zu erreichen.

Unterstützend zu den positiven Nachrichten trugen auch die Zentralbanken hier und jenseits des Atlantiks bei. Die weiterhin expansive Geldpolitik, ließ die großen amerikanischen Aktienindizes im Laufe des Quartals von Rekordhoch zu Rekordhoch eilen.

Performanceübersicht investify

Übersicht Basisanlagen

Performanceübersicht der Basisanlagen der digitale Vermögensverwaltung investify S.A.
 

Ab Start*

24 Monate rollierend** 12 Monate rollierend*** Jahr 2019 Dezember 2019
Basisanlage 1 2,0% 2,2% 2,8% 2,8% -0,4%
Basisanlage 2 11,6% 6,7% 8,8% 8,8% 0,0%
Basisanlage 3 18,6% 10,6% 14,1% 14,1% 0,5%
Basisanlage 4 22,5% 12,8% 17,8% 17,8% 1,0%
Basisanlage 5 28,1% 14,2% 21,9% 21,9% 1,2%
Basisanlage 6 33,9% 16,8% 25,9% 25,9% 1,6%
   
* 01.12.2016 bis 31.12.2019, sofern nicht anders angegeben
** 01.01.2018 bis 31.12.2019
*** 01.01.2019 bis 31.12.2019

alle Angaben nach Produktkosten und vor Vermögenverwaltungsgebühr (1% p.a., bzw. 0,8% ab EUR 100.000)

 

Übersicht Themeninvestments

Performanceübersicht der Themeninvestments der digitale Vermögensverwaltung investify S.A.
  Ab Start* 24 Monate rollierend** 12 Monate rollierend*** Jahr 2019 Dezember 2019  
Robotik 58,4% 19,1% 39,3% 39,3% 1,8%  
Zugpferde der deutschen Wirtschaft 44,2% 9,8% 27,5% 27,5% 1,5%  
Gründergeführte Unternehmen 19,9% -6,6% 25,2% 25,2% 1,3%  
Dividendenkönige 39,3% 18,4% 21,9% 21,9% 0,5%  
Die schnellsten 25 88,1% 55,6% 51,5% 51,5% 2,0%  
Ethisches Investieren 24,9% 7,4% 29,0% 29,0% 1,6%  
Wasser 41,3% 26,8% 37,7% 37,7% 2,4%  
Disruptive Welt 42,2% 26,9% 27,1% 27,1% -0,9%  
Alternde Bevölkerung 20,2% 10,9% 21,7% 21,7% 1,1%  
Gold 13,9% 19,0% 20,9% 20,9% 1,7%  
Cyber Security**** 52,8% 53,1% 39,3% 39,3% -0,2%  
Titanen der Alpen***** 25,3% 29,8% 35,4% 35,4% 3,1%  
Nordlichter***** 14,1% 15,4% 25,0% 25,0% 4,4%  
Nachwachsende Renditen***** 16,2% 6,4% 21,2% 21,2% 1,5%  
Top Picks****** -7,9% -4,9% 17,8% 17,8% 0,7%  
             
* 01.12.2016 bis 31.12.2019, sofern nicht anders angegeben  
** 01.01.2018 bis 31.12.2019  
*** 01.01.2019 bis 31.12.2019  
**** Start: 16.05.2017  
***** Start: 02.06.2017  
****** Start: 06.10.2017  
alle Angaben nach Produktkosten und vor Vermögenverwaltungsgebühr (1% p.a., bzw. 0,8% ab EUR 100.000)