investify

Wie bereits zum Start des ersten und zweiten Quartals starteten die Aktienmärkte auch ins dritte Quartal schwungvoll. Allerdings tendierten die Aktienmärkt im dritten Quartal eher seitwärts (MSCI World +0,1%). Bei den Edelmetallen konnte sich vor allem Silber behaupten und verteuerte sich im abgelaufenen Quartal um rund 11,0%. Brent verbilligte sich rund 8,9%, WTI rund 7,7%.

Der Handelskonflikt hält an

Anfang Juli sorgte Donald Trump mit der Ankündigung bereits auferlegte Zölle auf chinesische Importe nicht weiter zu erhöhen für einen positiven Auftakt der Aktienmärkte in das dritte Quartal. Zudem wussten die Zahlen vom US-Arbeitsmarkt zu überzeugen. Positiv überraschen konnten auch einige Wirtschaftszahlen aus China, wie z.B. die Industrieproduktion, die gegenüber dem Vormonat deutlich zulegen konnte. Einzig die Leitzinssenkung seitens der FED Ende Juli um 25 Basispunkte wirkte sich leicht negativ aus. Marktteilnehmer reagierten enttäuscht, da die Hoffnung auf eine breitere expansive Geldpolitik größer war. Es war die erste Zinssenkung seitens der amerikanischen Zentralbank innerhalb der letzten 10 Jahre.

 

Auf das Inkrafttreten neuer US-Zölle auf chinesische Importe reagierte die chinesische Regierung Anfang August mit einem Importstopp von US-Agrarprodukten, was zu einer weiteren Verschärfung des Handelskonflikts führte. Zudem kündigte China an, Vergeltungszölle auf US-Importe zu erheben. Die US-Administration reagierte mit einer Erhöhung bestehender Strafzölle.

 

So harsch die Reaktion der US-Regierung auf die Vergeltungszölle ausfiel, so versöhnlicher wurden anschließend die Worte des US-Präsidenten. Trump ließ verlauten, dass er an eine baldige Fortsetzung der Gespräche glaube. Die chinesische Regierung bestätigte ebenfalls die Handelsgespräche mit den USA wieder aufnehmen zu wollen, was den Märkten Rückenwind verlieh.

Beiden Seiten streben nach wie vor eine Einigung an.

Druck auf Trump erhöht sich

Nicht nur außenpolitisch wird Präsident Trump von allen Seiten für sein protektionistisches Handeln angegriffen. Auch innenpolitisch sieht sich der amtierende US-Präsident immer wieder im Fadenkreuz der Opposition. Aktuell strebt die demokratische Partei ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump an. Er soll den ukrainischen Präsidenten unter Druck gesetzt haben, Ermittlungen gegen den Sohn von Joe Biden, einem möglichen demokratischen Präsidentschaftskandidaten für die Wahl 2020, einzuleiten.

 

Allerdings dürften die Aussichten auf einen Erfolg des Amtsenthebungsverfahrens der Demokraten nur sehr gering ausfallen. Die Entscheidung über ein Amtsenthebungsverfahren wird im Senat getroffen, in welchem die republikanische Partei die Mehrheit besitzt.

Europa: Wann kommt der Brexit?

Durch die Nominierung Christine Lagardes als EZB-Präsidentin im Juli wird erwartet, dass die expansive Geldpolitik Draghis nach dessen Abschied weiter fortgesetzt werden wird. Unter Betrachtung der aktuellen wirtschaftlichen Konstitution der EURO-Wirtschaftsraumes begrüßten viele Anleger diesen Schritt. Das Wirtschaftswachstum schwächte sich im zweiten Quartal deutlich ab und viele Wirtschaftsindikatoren in der Eurozone deuten eine deutliche Abkühlung des Wachstums an. So wurde die EZB-Entscheidungen im September positiv aufgenommen, den Einlagezins um weitere 10 Basispunkte, auf nun -0,5%, zu senken und ab dem November ein unbefristetes Anleihenkaufprogramm in Höhe von monatlich 20 Milliarden Euro aufzulegen.

 

Nicht nur wirtschaftlich steht Europa vor einer großen Herausforderung, sondern auch politisch. Die Wahl Boris Johnsons zum neuen Premierminister Großbritannien lenkte die Aufmerksamkeit vieler wieder auf den noch immer ungeklärten Brexit am 31. Oktober. Mit jedem Tag ohne Deal, steigt die Wahrscheinlichkeit eines harten Brexits. Versuche der Neuverhandlung über den Exit-Vertrag dürften seitens der EU-Kommission weiterhin abgewiegelt werden.

 

Neben dem Brexit trieb auch die italienische Regierung die Sorgen der Marktteilnehmer in die Höhe. So kündigte der damals amtierende Innenminister, Matteo Salvini, die Regierung auf in der Hoffnung auf Neuwahlen. Vor möglichen Neuwahlen konnten sich aber die PD und die Fünf Sterne-Partei auf ein Bündnis einigen und stellen nun die neue Regierung unter dem parteilosen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte.

Performanceübersicht investify

Übersicht Basisanlagen

Performanceübersicht der Basisanlagen der digitale Vermögensverwaltung investify S.A.
  Ab Start* 24 Monate rollierend** 12 Monate rollierend*** Jahr 2019 Q3 2019
Basisanlage 1 3,5% 3,7% 4,5% 4,4% 1,7%
Basisanlage 2 10,1% 7,1% 5,6% 7,9% 2,3%
Basisanlage 3 15,2% 10,2% 6,8% 11,4% 3,3%
Basisanlage 4 19,1% 12,6% 6,9% 14,6% 3,6%
Basisanlage 5 22,8% 14,0% 6,8% 17,4% 4,0%
Basisanlage 6 26,9% 16,0% 6,2% 19,3% 4,3%
   
* 01.12.2016 bis 30.09.2019, sofern nicht anders angegeben
** 01.10.2017 bis 30.09.2019
*** 01.10.2018 bis 30.09.2019

alle Angaben nach Produktkosten und vor Vermögensverwaltungsgebühr (1% p.a., bzw. 0,8% ab EUR 100.000)

 

Übersicht Themeninvestments

Performanceübersicht der Themeninvestments der digitale Vermögensverwaltung investify S.A.
  Ab Start* 24 Monate rollierend** 12 Monate rollierend*** Jahr 2019 Q3 2019  
Robotik 44,7% 17,9% 6,3% 27,3% 3,9%  
Zugpferde der deutschen Wirtschaft 32,9% 3,3% -1,0% 17,5% -0,2%  
Gründergeführte Unternehmen 9,8% -12,4% -11,9% 13,7% -1,8%  
Dividendenkönige 35,6% 17,4% 10,0% 18,7% 4,9%  
Die schnellsten 25 70,0% 51,1% 15,2% 36,9% 8,1%  
Ethisches Investieren 14,1% 2,2% -1,7% 17,8% 3,4%  
Wasser 33,5% 24,9% 18,7% 30,1% 6,9%  
Disruptive Welt 36,9% 28,1% 3,4% 22,4% -0,6%  
Alternde Bevölkerung 9,6% 4,7% -3,0% 11,0% 0,3%  
Gold 13,5% 16,4% 31,0% 20,5% 8,7%  
Cyber Security**** 41,8% 50,5% 10,4% 29,3% 2,8%  
Titanen der Alpen***** 19,4% 24,0% 20,4% 29,0% 5,0%  
Nordlichter***** 5,1% 3,1% 0,5% 15,2% 1,2%  
Nachwachsende Renditen***** 8,5% 3,9% -6,9% 13,2% 2,2%  
Top Picks****** -11,8% k.A. -7,2% 12,8% -0,5%  
             
* 01.12.2016 bis 30.09.2019, sofern nicht anders angegeben  
** 01.10.2017 bis 30.09.2019  
*** 01.07.2018 bis 30.09.2019  
**** Start: 16.05.2017  
***** Start: 02.06.2017  
****** Start: 06.10.2017  
alle Angaben nach Produktkosten und vor Vermögensverwaltungsgebühr (1% p.a., bzw. 0,8% ab EUR 100.000)  

 

zurück

Über den Vermögensverwalter investify

Die investify S.A. ist der erste volldigitale und gleichzeitig individuelle Vermögensverwalter und Robo-Advisor. Standorte sind Luxemburg und Köln. Das Unternehmen verfügt über eine Lizenz zur Finanzportfolioverwaltung und ist europaweit durch die Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF Luxemburg) reguliert. investify verwaltet das Vermögen seiner Kunden nach individuellen Vorgaben und bietet Themeninvestments. Auf Basis der eigenen, hochmodernen Vermögensverwaltungsplattform kann investify eine individuelle Vermögensverwaltung für eine große Kundenanzahl anbieten. investify ist damit für Privatanleger und im B2B-Bereich für die Zusammenarbeit mit Banken, Versicherungen und Unternehmenskunden positioniert.
Mit einer digitalen Vermögensverwaltung von investify erleben Kunden eine Geldanlage mit diesen Vorteilen:

  • Tägliche Portfolio-Betreuung, die durch Profis überzeugt
  • Individuelle Anlagethemen
  • Intelligentes, individuell ausgerichtetes Risikokonzept 
  • Unabhängig von bestimmten Produktanbietern
  • Jederzeit sicherer Zugang zum eigenen Vermögen
  • Ein- und Auszahlungen jederzeit möglich
  • Übersichtliche, digitale Vermögensverwaltung auf allen Endgeräten (Smartphone, Tablet und PC)

www.investify.com