Prof. Dr. Dirk Braun

Ver-mö-gens-ver-wal-tung: Das klingt trocken und angestaubt, elitär und antiquiert – oder? Wir klären auf. „Verwalter“ – da denkt man doch automatisch an den Hausverwalter. Den Insolvenzverwalter. Oder den Gutsverwalter, den es früher auf großen Höfen gab. Der sich um die Pferde kümmert, um die Kutsche, um Reparaturen am Hof. Ein richtiger Kümmerer. Und genau das ist die Parallele: Der Vermögensverwalter ist der Kümmerer, der 24/7 die Kapitalanlage seiner Kunden im Auge hat und bei Bedarf selbstständig Entscheidungen trifft.

Wenn die Provision lockt

Gibt´s doch gar nicht? Tatsächlich nur sehr selten. Die meisten Kapitalanleger haben einen solchen Kümmerer bis heute nicht kennengelernt. Denn gängig ist in Deutschland das sogenannte provisionsbasierte Abschlussgeschäft. Die typische Szenerie ist Ihnen möglicherweise bekannt: Der Versicherungsvertreter sitzt auf Ihrer heimischen Couch, Sie bieten eine Tasse Kaffee und Ihren Anlagebedarf. Der XY-Fonds von der XY-Bank erziele immer ganz gute Renditen, empfiehlt Ihr Gast und füllt schon einmal das Formular aus.

Unterschrieben, gekauft – und dann? Der Vertreter grüßt freundlich zum Abschied, seine Provision ist durch den getätigten Abschluss sicher. Aber ob er sich künftig mit der Wertentwicklung des gekauften Fonds auseinandersetzt? Und dem Kunden aktiv Umschichtungsvorschläge unterbreitet? Damit konnte man bislang nicht unbedingt rechnen, denn dazu ist das Modell "Abschlussgeschäft" schlichtweg nicht ausgelegt. Ist Ihr Ansprechpartner fest angestellt, zum Beispiel bei Ihrer Bank, führt das ebenfalls nicht zu höherer Unabhängigkeit. Der Bankmitarbeiter sucht den Abschluss, denn an diesem verdienen sein Arbeitgeber und er. Immerhin, Provisionen müssen dem Kunden gegenüber inzwischen offengelegt werden. Unter anderem die Verbraucherschutzinitiativen hatten jahrelang für Transparenz gekämpft. Verdient also ein Berater – ganz gleich, ob frei oder als Angestellter – sein Geld mit Provisionen, wird er bevorzugt Produkte vorschlagen, für die auch eine solche gezahlt wird. Und je höher diese ist, desto häufiger wird der Berater das entsprechende Produkt im Beratungsgespräch erwähnen. Bankberater können zudem häufig nur hauseigene Produkte vorschlagen. Es besteht ein handfester Interessenskonflikt: Das Interesse des Beraters ist nicht deckungsgleich mit dem Interesse des Kunden.

Aktive Vermögensverwaltung, auch nach der Unterschrift

Und wie macht das dann der „Kümmerer“? Der Vermögensverwalter? Er hat idealerweise das Vermögen seiner Kunden 24/7 im Auge, beobachtet die Aktien- und Anleihenmärkte und agiert selbstständig im Sinne des Kunden und zum Wohle dessen Vermögens. Er liefert regelmäßig und ungefragt ein Reporting zur Entwicklung der Spareinlagen. Er beobachtet den Finanzmarkt und teilt nützliche und aktuelle Informationen mit. Er wählt die Anlagestrategie individuell nach Lebenssituation und Risikoneigung seiner Kunden aus. Er achtet darauf, dass das Vermögen seines Kunden nicht etwa in Unternehmen oder Technologien investiert wird, die nicht zu dessen Wertvorstellungen passen. Ein Kriegsgegner wird also kein Geld in die Rüstungsindustrie investieren, ein überzeugter Radfahrer nicht in die Automobilindustrie. Oder umgekehrt: Das Anlagevermögen einer netzaffinen Person wird bewusst in Digitalunternehmen gesteckt. Und natürlich: Er hält die Marktbewegungen ständig im Blick und passt die Zusammensetzung des Portfolios entsprechend an. Denn am Ende des Tages wollen Anleger: ihr Geld anlegen. Und dabei auch eine Rendite erzielen. Nein, das ist kein Märchen, das gibt es wirklich. Es ist nur landläufig wenig bekannt. Warum? Nun, weil die meisten Vermögensverwalter ihre aufwendige Dienstleistung nur Kunden anbieten, die eine gewisse Mindestanlage für die Vermögensverwaltung zur Verfügung stellen. Bei etablierten Privatbanken und Vermögensverwaltern reden wir da schnell über Beträge in Millionenhöhe, eine sehr gängige Mindestanlagesumme liegt bei 5 Millionen Euro. Beträge, bei denen die allermeisten Sparer nicht mithalten können. Also bekommen die Kleinanleger weiter die Fonds der XY-Bank, auf dem heimischen Sofa oder doch am Bankschalter.

Das wollen wir bei investify ändern. Denn wir wollen die erste digitale Vermögensverwaltung sein, die volle Individualität liefert. 24/7 und schon ab einer Anlagesumme von 5.000 Euro. Auch kleine Vermögen verdienen einen Kümmerer – dafür sind wir angetreten.

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Über den Vermögensverwalter investify

Die investify S.A. ist der erste volldigitale und gleichzeitig individuelle Vermögensverwalter und Robo-Advisor. Standorte sind Luxemburg und Aachen. Das Unternehmen verfügt über eine Lizenz zur Finanzportfolioverwaltung und ist europaweit durch die Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF Luxemburg) reguliert. investify verwaltet das Vermögen seiner Kunden nach individuellen Vorgaben und bietet Themeninvestments. Auf Basis der eigenen, hochmodernen Vermögensverwaltungsplattform kann investify eine individuelle Vermögensverwaltung für eine große Kundenanzahl anbieten. investify ist damit für Privatanleger und im B2B-Bereich für die Zusammenarbeit mit Banken, Versicherungen und Unternehmenskunden positioniert.
Mit einer digitalen Vermögensverwaltung von investify erleben Kunden eine Geldanlage mit diesen Vorteilen:

  • Tägliche Portfolio-Betreuung, die durch Profis überzeugt.
  • Individuelle Anlagethemen
  • Intelligentes, individuell ausgerichtetes Risikokonzept 
  • Unabhängig von bestimmten Produktanbietern
  • Jederzeit sicherer Zugang zum eigenen Vermögen
  • Ein- und Auszahlungen jederzeit möglich
  • Übersichtliche, digitale Vermögensverwaltung auf allen Endgeräten (Smartphone, Tablet und PC)

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