Sebastian Hasenack

Gute Stimmung der Finanzbranche hält an

Der Mai genießt in der Finanzbranche keinen sonderlich guten Ruf: „Sell In May and Go Away“ heißt es in einem amerikanischen Sprichwort an der Börse. Doch in diesem Jahr strafte der fünfte Monat des Jahres abergläubische Anleger Lügen: Durch den Rückenwind des Aufschwungs im April beflügelt, hielt das Hoch auch im Wonnemonat an und sorgte weltweit für positive Stimmung an den Märkten. Der Aufwärtstrend war dabei so stark, dass auch die Nachrichten über den Handelsstreit zwischen den Vereinigten Staaten und der EU sowie die politischen Turbulenzen rund um die Bildung einer neuen Regierung in Italien das Bild nicht wesentlich trüben konnten.

Die Themeninvestments

Die Frühlingsgefühle der Börsianer spiegeln sich auch in den Themeninvestments von investify wider. Keines der Portfolios verlor im Mai an Wert, für Anleger waren in diesem Monat zwischen 0,8 und 9,6 Prozent Wertzuwachs zu verzeichnen. Im Schnitt legten die Themeninvestments damit im Vergleich zum vergangenen Monat rund 4,2 Prozent zu. Mit einer Rendite von 0,8 Prozent baute sogar das Thema „Gründer“, das am schwächsten performte, den Gewinn seiner Anleger leicht aus. Besonders groß ist die Freude bei den Anhängern schnell wachsender Unternehmen: Ganze 9,6 Prozent an Wertzuwachs fuhren „Die schnellsten 25“ im Mai ein.

Künstliche Intelligenz: Rückenwind für Google und Apple

Die Triebkräfte dieser Entwicklung sind dabei vor allem die beiden Digital-Giganten Google und Apple. Google hat es sich zum Ziel gesetzt, die künstliche Intelligenz in Zukunft fokussiert zu verbessern. So will die Tochter des Mutterkonzerns Alphabet den Menschen dabei helfen, weniger Zeit mit ihren Smartphones zu verbringen. „Als eines der führenden Unternehmen der globalen Technologiebranche ist dies ein Zeichen, an dem sich viele orientieren werden“, sagt investify-Gründer Sebastian Hasenack über die Unternehmenspolitik der Amerikaner. Ein neues Zeitalter für die künstliche Intelligenz und somit den Menschen könnte anbrechen. Auch Apple arbeitet in diesen Tagen an hehren Zielen: So versucht der Tech-Gigant immer weiter, an seiner Ökobilanz zu arbeiten. Aus diesem Grund investiert das Unternehmen in eine revolutionäre Methode zur Herstellung von sauberem Aluminium. Eine weitere Entwicklung, von der sich viele Anleger viel versprechen.

Robotik: Unterstützung für den Menschen durch Roboter

Auch in der Robotik werden immer wieder neue Innovationen vorgestellt, welche die Arbeitswelt der Zukunft gravierend verändern werden: So wurde vor Kurzem die Entwicklung von Roboterarmen publik, die für die Zeichensprache genutzt werden können. Diese werden mit einem 3D-Drucker gedruckt und sind ein enormer Sprung für Hörgeschädigte. Experten sehen in den Modellen ein Zeichen für den unaufhaltsamen Fortschritt der Robotik. An der Börse zeigt sich diese Einstellung im Mai mit einem Kursanstieg von 4,8 Prozent. „Kollaborative Roboter, die mit Menschen zusammenarbeiten, sind im Trend“, so die Einschätzung von Sebastian Hasenack. Ihr Einsatz beschränke sich schon lange nicht mehr nur auf große Industriebetriebe. Auch mittelständischen Unternehmen können sogenannte „Cobots“ die Arbeit erleichtern.

Performance* der investify-Themeninvestments und Basisanlagen:

Performance Mai 2018 der Basisanlagen *Performancedaten (01.12.2016 bis 26.05.2018) ** Start: 16.05.2017 alle Angaben vor Kosten (1 % p.a.)

Performance der Basisanlagen

Die Basisanlagen entwickelten sich im Mai dem bisherigen Trend folgend: So warfen die risikoreichsten Varianten mit 1,6 Prozent (Basisanlage 5) und 1,9 Prozent (Basisanlage 6) die höchsten Renditen ab. Doch auch im gemäßigten Bereich blieb man mit einer Gewinnspanne zwischen 0,2 und 1,3 Prozent im vergangenen Monat im Plus. Einzig und alleine die sicherste Basisanlage verlor an Wert: Basisanlage 1 schloss im Mai mit einer Negativrendite von -0,3 Prozent ab. Die Auswirkungen der Krise in Italien auf die Portfolios blieben begrenzt – wohl auch wegen des geringen Gewichts des italienischen Aktienmarktes in den Portfolios: Der Anteil des Landes am von investify verwendeten ETF auf den MSCI Europe beträgt lediglich 3,8 Prozent.

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